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Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen
Frankfurt am Main-Zeilsheim

Berichte

01.01.2015

Mit Got­tes Se­gen in das neue Jahr 2015

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Auch an die­sem 1. Ja­nu­ar fei­er­ten die evan­ge­li­sche und die kat­ho­li­sche Ge­mein­de in Zeils­heim ei­nen fest­li­chen Öku­me­ni­schen Got­tes­dienst. Das Evan­ge­li­sche Ge­mein­de­zen­trum an der Pfaf­fen­wie­se konn­te die gro­ße Zahl der Gläu­bi­gen, die ge­kom­men wa­ren, kaum fas­sen. De­le­gier­te un­se­rer Ar­beits­ge­mein­schaft Christ­li­cher Kir­chen ge­stal­te­ten ge­mein­sam mit Pfar­rer Ul­rich Mat­thei und Pfar­rer Chris­tian En­ke die Li­tur­gie. Im Zen­trum der Fei­er stan­den fünf sehr per­sön­li­che State­ments zu den The­men „Mann und Frau”, „Arm und Reich”, „Ein­hei­misch und Fremd”, „Jung und Alt” sowie „Evan­ge­lisch und Kat­ho­lisch”. Es ging bei die­sen Fra­gen letzt­lich um die ge­gen­sei­ti­ge An­nah­me, stand doch der Öku­me­ni­sche Got­tes­dienst unter der im Rö­mer­brief des Apos­tels Pau­lus for­mu­lier­ten Lo­sung „Nehmt ein­an­der an, wie Chris­tus euch an­ge­nom­men hat zu Got­tes Lob”.

 

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Wie es mög­lich und ge­ra­de in un­se­rer heu­te so tief ge­spal­te­nen Welt­ge­mein­schaft nö­tig ist, dass wir Men­schen auf dem Erd­ball – ins­be­son­de­re die Chris­ten der ver­schie­de­nen Kir­chen und Ge­mein­schaf­ten – trotz al­ler Un­ter­schie­de zu­sam­men­hal­ten und ge­mein­sam zur För­de­rung von Frie­den und Ge­rech­tig­keit bei­tra­gen, mach­te im Got­tes­dienst ei­ne Col­la­ge deut­lich, die die Got­tes­dienst­teil­neh­mer an ei­ner Wand­ta­fel ge­stalteten.

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Die Kol­lek­te kam der Frank­fur­ter Wie­chern-Ge­mein­de zu­gute, die sich in ein­drucks­vol­ler Wei­se um aus Kri­sen­ge­biete der Er­de zu uns ge­kom­me­ne Flücht­lin­ge küm­mert. Vor der Spen­dung des Se­gens wur­de Dr. Wil­helm Platz, der bis­he­ri­ge kat­ho­li­sche Vor­sit­zen­de der Zeils­hei­mer ACK, von sei­nem evan­ge­li­schen Freund und Part­ner Die­ter Jung und Pfar­rer Ul­rich Mat­thei aus sei­nem Dienst ver­ab­schie­det. Dr. Platz wand­te sich in ei­nem Ab­schieds­wort an die Got­tes­dienst­ge­mein­de und er­klär­te, dass er die­ses Lei­tungs­amt aus Al­ters­grün­den nun auf­gebe, aber wei­ter­hin in der Öku­me­ne das Stadt­teils mit­ar­bei­ten wer­de. Er wer­de sich u.a. um ei­ne Ver­stär­kung der Öf­fent­lich­keits­ar­beit küm­mern. Sei­ne Nach­fol­ger­in ist Chris­ta Schleich, die eben­falls auf vie­le Jah­re der Mit­ar­beit im öku­me­ni­schen Be­reich zu­rück bli­cken kann.

Nach dem Öku­me­ni­schen Got­tes­dienst gab es noch ei­nen Em­pfang mit gu­ten zwi­schen­mensch­li­chen Be­geg­nun­gen. Ein Fa­zit des Ta­ges: Bei uns lebt die Ökumene!

Dr. Wilhelm Platz